Mittwoch, 16. März 2011

Es war einmal eine Lady namens Hochimins,sie kam aus Leon, ein wunderbares Weindorf in Frankreich.
Eine ganz unscheinbare, verheiratete Frau ohne Kinder.
Der Mann ging arbeiten und Hochimins war eine brave anständige Hausfrau.
So war zumindest das äußerliche Erscheinungsbild.Aber der Schein trügt meistens.Man hat sehr oft Vorurteile und dann ist man doch überrascht was hinter jeglicher Fassade sich verbirgt.
Hochimins war immer sehr bedacht was ihr Ruf anbetraf.
Sie war eine Perfektionistin und hatte doch ein leichten Hauch von Zwängen und Größenwahn, was sie aber sehr gut verbergen konnte.
Aber was keiner wußte, noch nicht einmal ihr Mann: sie hatte ein dunkles Geheimnis. Und glaubt mir,wenn ich sage dunkel ,dann meine ich es auch so.
Hochimins ist wie jeden Tag um die selbe Uhrzeit Einkaufen gegangen.
Aber dieser Tag war nicht ein normaler Tag, wie es sich später herausstellte..Warum?

Ganz einfach. Hochimins gehörte einer geheimen Schwesternschaft an. Ein Orden. Der nannte sich: “Die Scharfrichterinnen”. In ganz Frankreich wußte jeder Bescheid über diesen Orden .Aber keiner hat ein Wort darüber verloren. Es wurde geschwiegen.
Ich, Aphrodite, bin Reporterin für eine Zeitung des Untergrundes und man hat mir die Ehre gegeben mit Hochimins ein paar Wochen zu verbringen.Offizell war ich eine gute Bekannte aus Deutschland,damit keiner Verdacht schöpfte.

Nun aber zurück zu diesem wohlberüchtigten Vormittag nach dem Einkaufen.Hochimins und ich sind zuhause angekommen.Ihr Mann war nicht da,er kam immer sehr spät heim oder blieb über Nacht in Frankreich.

Wir packten all die Einkaufssachen aus,Hochimins mußte immer alles sofort verstauen und Ordnung schaffen.
Auf einmal klingelte es an der Tür. Sie rief: “Aphrodite, könntest du mal an die Türe gehen?”
Ich fand es so erotisch wie sie mit ihrem französichen Dialekt Deutsch gesprochen hat.
Ich schreitete zu Tür, aber als ich sie auf machte, stand keiner mehr davor. Es lag nur ein Briefumschlag auf dem Boden.
Ich überreichte ihn Hochimins.Sie machte ihn auf.Es war nur eine schwarze Karte.Fragend stand ich da.Was hat dies zu bedeuten.
Hochimins sagte nur. “Frag dich nicht so viel.Lass es auf dich zu kommen. Heute Abend wirst du wissen was die Schwarze Karte zu bedeuten hat.”
Ich habe es still hingenommen.Aber im Inneren habe ich mich schon viele Sachen gefragt.Es war Neugierde und Erregung in meinen Adern.Ich hatte das Gefühl die Zeit würde nie vergehen.Es wurde langsam dunkel und ich hatte schon langsam keinen Gedanken mehr an die Sache, bis Hochimins mich an die Hand nahm und sagte : “Komm mit ins Schlafzimmer.Frage nie viel, lass es auf dich wirken!” Ich hatte Angst,aber es war auch viel Spannung und Neugierde in mir.

Ich folge ihr ins Schlafzimmer.Hochimins schlenderte galant in Richtung Kleiderschrank..Aber nicht so einen wie wir Deutschen haben..Eher so einer wie in Amerika..Sie schob Ihre ganzen Kleider bei Seite und drückte sie so gegen die Wand. Ich glaubte meinen Augen nicht.Was ich dort sah kannte ich nur aus Filmen oder Märchen.Hinter der Wand befand sich noch ein Schrank.Sie holte zwei Anzüge raus.Und sagte: “Aphrodite, der passt zu dir.Trage ihn mit erhobenen Haupt.” Ich ging ins Bad und zwängte mich in das hautenge Catsuit aus Latex.Dazu zog ich noch eine Corsage an.Passende Stiefel waren auch dabei.Ich schaute in den Spiegel.Und sah mich an.Es war Wahnsinn! Es fühlte sich an wie eine zweite Haut. Ich bin dann wieder ins Schlafzimmer gegangen..Und mußte schlucken.Ich sah Hochimins an.Und das was sie an hatte schmeichelte ihrer Figur.Ich konnte alle Umrisse sehen. Mir wurde sehr heiß..

Dann sagte sie: “Komm zu mir,du bist noch nicht fertig...”
Ich mußte vor ihrem Spiegel stehen und sie machte mir meine Haare streng zu einem Zopf und flüsterte mit sinnlicher aber doch strenger Stimme: “Du bist ein Rohdiamant.Und ich werde dich schleifen.” Man sah, dass es mich erregt hatte.
Und dann hat sie mir eine Maske um die Augen gemacht.Dieselbe die sie auch trug.

“Bist du bereit?”, fragte Hochimins mich. Ich nickte. Sie gab mir einen Umhang mit Kapuze.

“Dann folge mir leise.”

Wir gingen in den Keller und standen wieder vor einer Wand..Ich dachte ich sei in einem Film und mußte doch irgendwie innerlich schmunzeln. Die Wand öffnete sich und wir gingen durch.

Es war ein langer,dunkler und nasser Weg. Es roch nach Moder und altem Wasser:10 lange Minuten dauerte dieser Weg bis wir an einem riesigen (und ich meine auch riesig) Weinfass vorstanden.Sie sagte nur: “Das was jetzt passiert darf diesen Raum nicht verlassen.Du schaust und bist still.”
Ich war so neugierig auf das was mich erwartet.

Dann ging diese riesige Tür vom Weinfass auf..Sie knarrte..Und wir gingen durch.Plötzlich war ich wie in einer anderen Welt.Vor mir standen 10 gleichgesinnte Ladies. Sie haben mich begutachtet. Und dann drehte sich Hochimins zu mir, sodass sie vor mir stand mit ihrem Gesicht und sagte: “Nun musst du einen Eid ablegen und bekommst ein Zeichen.” Oh Gott ,dachte ich...Was, wie warum?! Aber ich war viel zu neugierig.Also habe ich meinen Eid abgelegt und bekam ein Amulett mit meinem Anfangsbuchstaben. “So, nun gehörst du zu uns!” Wollte ich das wirklich?, fragte ich mich innerlich. Aber nun ist es passiert.

Es war alles so spannend.Aber das was noch auf mich zu kam,hätte so manch einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Damit ihr einen Einblick habt was ich meine werde ich euch davon erzählen.
Die Henkerin(Anführerin) namens Femme Fatale sagte: “Nun folge uns und staune was du erblicken wirst!”
Es ging wieder ein schmaler,kalter,tropfender Weg gerade aus entlang.Alle Ladies waren in Reih und Glied und liefen im Gleichschritt. Man hörte das Echo der Heels wie sie im Gleichschritt auf dem Boden klackerten.Nach weiteren 10 min Weg sah ich ein kleines helles Licht am Ende des Tunnels.Um so weiter wir gingen, um so näher kam das Licht.Plötzlich stand ich vor einem riesigen Torbogen.Ich staunte mit großen Augen.So was habe ich noch nie gesehen.Ihr könnt euch nicht vorstellen wie diese Eindrücke gerade auf mich einschlugen.Der Raum, den ich sah, sah wie eine Arena aus.Nur das es eine Arena unter einer Burg war.So riesig .Wir gingen in die Mitte und ich drehte mich im Kreis.Um mich herum waren mindestens 30 Käfigtüren.Eine Lady nach der anderen drücke auf den Kopf der neben der Tür positioniert war.Die Tür zog sich hoch und sie gingen rein.Ich konnte nichts erkennen da es ziemlich dunkel in den Verliessen war, dass ich eigentlich näher ran gehen hätte müssen.Ich habe mich aber nicht getraut.Mir schwirrten mal wieder tausende von Fragen durch den Kopf.Was passiert hier?Was mach ich hier?Komm ich hier Lebend raus?Am liebsten wäre ich unmächtig geworden.Femme Fatale schaute mich nur an und sagte: “Ich sehe deine Neugierde.Du nährst dich doch davon.Du bist hungrig.Also los, schau was in jedem Verliess passiert.” Ich hatte das Gefühl, dass sie sehen konnte was ich dachte. Das machte mir Angst aber wiederum erregte mich das auch.
Zaghaft bin ich Schritt für Schritt zur ersten Käfigtür gegangen.Ein Gefühl von Neugierde ,Adrenalin, Erotik und Angst loderte in meinen Adern.Um so näher ich kam, um so schneller schlug mein Herz.Ein jämmerliches Lachen machte sich in meinen Ohren breit.Ein Geruch von Bauernhof stieg mir in die Nase.Ich wurde immer neugieriger und das weinende Lachen wurde immer lauter.Nun stand ich vor der ersten Käfigtür.Sehen konnte ich nichts, außer dass eine Lady dort stand mit dem Rücken zu mir.Sie bemerkte mich.Schaute mir tief in die Augen.Mit einem mächtigen verschmitzten Lächel ging sie zwei Schritte zurück, damit ich sehen konnte welches Szenario sich hinter ihr abspielte.Als ich es sah wußte ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte.Ich mußte nur mit dem Kopf schütteln.Ich war so verblüfft ,denn das was ich da sah,hatte ich nicht im geringsten erwartet. Ich sah einen gut gebauten Mann, Muskelbepackt, was ja nicht so außergewöhnlich war.Aber dieser Mann lag auf einer Art Streckbank.Komplett gefesselt.So gefesselt das sich das Bastseil schon blutige Riemen an seinen Fussgelenken verursachte.Das war ja irgendwie meines Erachtens noch erbärmlich. Aber nun kommt es besser.Ich sah ein komisches Gerät, was aussah wie eine Ziege, nur das es ein Roboter war. Já, wirklich ein Roboter, der so funktionierte wie ein lebendiges Wesen.Die Lady hat dem Mann Salz auf die Fußsohlen geschmiert und dieser Ziegenroboter hat daran geleckt.Was für eine Qual mußte es sein.Sich nicht bewegen zu können.Und dann so gekitzelt zu werden, dass es schon schmerzhaft war.Ich hatte aber irgendwie kein Mitleid.In mir löste sich eher ein Gefühl von Erregung aus.Nicht wegen des Roboters.Nein, mich machte es an wie jämmerlich und erbärmlich der Mann geklungen hat.Es war elektrisierend, was mich aber so verwirrte, dass ich weg schaute und wieder ein paar Schritte weg gegangen bin. Femme Fatale schaute mich an und sagte: “Schau weiter, hab keine Angst. Du kennst doch das Sprichwort...Einmal Blut lecken immer Blut lecken....” , und steckte sich einen Zahnstocher in den roten Mund, schwingte den lässig mit der Zunge hin und her..Ich bekam richtig Hitzewallungen und musste ihr immer und immer wieder auf den roten Mund schauen, nein starren musste ich, wie ihre Zungenspitze ihre Lippen immer anfeuchtete durch das hin und her schieben des Zahnstochers. Mein Latexanzug klebte schon richtig auf meiner Haut,da mir so heiß war, dass ich anfing zu schwitzen. Und nicht nur da war es nass...


Fortsetzung folgt